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Port Forwarding und Port Triggering

 
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BeitragVerfasst am: Di Nov 15, 2005 4:42 am    Titel: Port Forwarding und Port Triggering Antworten mit Zitat

Kurze Erklärung was der Unterschied von Port Forwarding und Port Triggering ist.


Port Forwarding = Virtuell Server = Local Server oder Local Server Mapping heißt das Feature bei Longshine Routern.


Beim Port Forwarding werden Daten, die auf bestimmten TCP/IP Ports eingehen auf eine einzelne IPAdresse weitergeleitet. Es ist nicht möglich einen Port oder Portbereich auf mehrere lokale Adressen zu leiten. Die Weiterleitung ist statisch, d.h. es wird immer auf die gleiche IP-Adresse weitergeleitet.

Beim Port Triggering legt man die Ports fest über die die Daten des Programms nach außen gesendet werden und zusätzlich über welche Ports die Antworten wieder eingehen. Wenn jetzt ein Rechner über eine Anwendung, deren Ports im Port Triggering festgelegt wurden, Daten ins Internet sendet merkt sich der Router die IP-Adresse des Rechners und leitet die Antworten die wieder eingehen entsprechend an diese IP-Adresse weiter. Die Weiterleitung ist dynamisch, d.h. es wird immer an die IP-Adresse weitergeleitet von
der die Anforderung kam. Allerdings ist es auch beim Port Triggering nicht möglich ein und denselben Port auf mehrere Rechner gleichzeitig im lokalen Netz weiterzuleiten!

Port Forwarding ist für FTP, Web Server oder andere Server basierende Anwendungen geeignet. Ein Request aus dem Internet wird immer an den richtigen Server weitergeleitet. Der Port ist immer offen, auch wenn der Dienst nicht benutzt wird. Im Gegensatz dazu erlaubt Port Triggering den eingehenden Datenverkehr erst nachdem ein Rechner aus dem lokalen Netz einen entsprechenden Request in Richtung Internet gesendet hat. Der Port wird nur
temporär für diesen Rechner geöffnet. Nach einer gewissen Zeitspanne der Inaktivität wird er automatisch wieder geschlossen. Diese Zeitspanne lässt sich frei definieren.

Hier ein Beispiel:

Prinzipiell findet man im Netz meist nur klassisches Portforwarding für Emule. Leider hat Portforwarding zwei Nachteile:
- Es ist immer aktiv, selbst wenn emule mal nicht laufen würde
- Es ist statisch, sprich der Port wird immer nur auf einen Rechner geroutet

Laut diesen offiziellen Angaben (http://www.emule-project.net/home/perl/help.cgi?l=1&topic_id=122&rm=show_topic) sind nur 3 Ports "ankommende" Ports und müssen dementsprechend vorgewardet werden: 4662TCP, 4672UDP und 4711TCP.
Der 4711 ist für den Emule Webserver gedacht, den ich aber empfehle deaktiviert zu lassen. Also werd ich diesen nicht beachten.

Relevant bleiben somit nur 4662tcp uind 4672udp. Alle restlichen Ports von emule sind uninteressant, da sie nur "ausgehend" sind.

Unter Advanced >> Special Applications richtet man 2 Triggerings ein.
Als Trigger Port verwendet man bei beiden: 4661 tcp

Der Public Port ist bei dem einen Triggering: 4662 tcp
Der Public Port beim anderen Triggering ist: 4672 udp

DAS WARS! startet ein Rechner im LAN nun emule, so wird via 4661 sowohl ein 4662tcp als auch ein 4672udp Port getriggert und auf ebendiesen emuleclient weitergeroutet. Das ist das Minimum zum Betrieb eines Emule Clients. Mehr brauchts nicht. Ich hatte nach nur 20 Minuten bereits einen Download Speed von kurzzeitig fast 50kb/s. Das KAD Netzwerk funktioniert ebenso. (status: Offen)
Ich habe ausserdem diverse Server getestet, die auch nicht mit den Standardports arbeiten, z.B. DonkeyServer mit seiner 4242 - auch keine Probleme, ich hatte sofort eine hohe ID.

Falls jemand den Webserver verwenden will, dann musste er im ersten Triggering hinter dem Port 4662 noch 4711 eingeben (mit Komma getrennt: 4662,4711)

Ihr könnt ja mal testen ob es bei euch auch so tadellos *** funktioniert ***, wie bei mir. Vorteil ist zum einen, dass die Ports nicht mehr ständig offen sind, solange kein emule läuft und dass ihr nicht auf einen Rechner beschränkt seid... Ausserdem werden nur die wichtigsten Ports geöffnet, und nicht wie in den vielen anderen Tutorials alle 4 oder 5 Ports aufgerissen, die Emule braucht. Lediglich 4662 und 4672 (bzw. evtl. 4711) sind wie gesagt incoming Ports. Und selbst den 4672 könnte man in Emule selber sogar deaktivieren und hat dann noch weniger Ports offen.
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